Gedankencappuchino

Bänke machen glücklich

Ich war krank und sollte spazieren gehen, um schneller gesund zu werden. Also bin ich brav losmarschiert. Ist ja auch kein Problem, so ein kleiner Spaziergang. Dann aber merke ich: „Ups, die Kraft lässt nach.“ Ich schaue mich also nach einer Bank um.
Aber Pustekuchen (Moment, woher kommt eigentlich dieses Wort? Pustekuchen?) Zurück zum Thema. Natürlich ist weit und breit keine Bank zu sehen. Es gibt diverse Einkaufsläden, aber keine Möglichkeit sich auszuruhen.

Wie machen das denn andere Leute? Gehen die auf keinen Fall zu Fuß? Haben die alle immer genügend Kraft? Kennen die vielleicht die geheimen Standorte der Bänke?

Ich finde, es sollte eine Bankkultur geben. In jeder Stadt, an Wegesrändern, Feldern, und Straßen sollten sie stehen, die Freunde unseres Hinterteils.

Mehr Bänke bedeutet natürlich, dass sich an diesen Stellen Menschen treffen könnten. Das könnte zu Lärm führen, zu Ruhestörung. Da könnten Jugendliche Unsinn machen oder Obdachlose einen Platz finden. Mit Sicherheit werden die Bänke dann zerstört. Also lieber doch keine Bänke? Unsinn. unsere Freunde nicht aufzustellen löst doch nicht die angesprochenen Probleme.

 

Ich bin mir sicher, dass Bänke großes Potenzial haben. Nicht nur als Ausruhmöglichkeit. Wenn Bänke zum Beispiel Namen hätten, könnten sie als sicherer Treffpunkt dienen. Das können sie natürlich auch ohne Namen aber es ist doch viel schöner, wenn man sich sicher wäre, auf der richtigen Bank zu sitzen. „Hey ich warte um 15 Uhr bei Katinka auf dich.“ Perfekt, meine Verabredung weiß dann genau wo ich bin. Gut, die Straße sollte man auch angeben und vielleicht bescheid sagen, dass Katinka eine Bank ist. Wenn meine Verabredung später kommt, ist das auch nicht so schlimm. Ich kann mich ja hinsetzen und entspannen.Es wäre sogar möglich, dass eine Bank dafür sorgt, dass ich neue Menschen kennen lernen. Andere wollen ja auch mal sitzen.

Außerdem könnten Bänke Kunstwerke sein. Besonders bemalt oder gebaut wären sie ein wunderschöner Hingucker, der jede Umgebung bereichert. Da habe ich sogar ein paar Projekte gefunden. Projekt 1. und Projekt 2. und Projekt 3.

Wenn Bänke schreiben könnten, dann würden sie Geschichten schreiben. Über Liebesgeschichten, Dramen, Glücksmomente und vieles andere.

Eins ist auf jeden Fall klar. Bänke sind mehr als einfache Sitzmöbel. Ich werde sie in Zukunft viel mehr beachten und froh sein über jede, die es gibt.

Also liebe Leute. Habt ihr eine Bank. Gibt es schöne Exemplare in eurer Nähe? Gibt es überhaupt welche in eurer Umgebung? Dann schreibt mir doch bitte einen Kommentar und hinterlasst natürlich auch, ob euch der Artikel gefallen hat.

7 Kommentare

  • Aki

    Zu deiner eingeklammerten Frage habe ich mal etwas Recherche betrieben 😉

    Der Ausruf Pustekuchen bedeutet so viel wie von wegen. Man drückt damit je nach Zusammenhang aus, dass jemand etwas nicht bekommt, was er gerne hätte, oder mit seiner Meinung falschliegt.

    Nach einer Theorie stammt der Begriff aus dem Jiddischen, wo die Redewendung Ja cochem, aber nicht lamdon verwendet wird. Je nachdem, ob es freundlich oder weniger freundlich gemeint ist, ist es mit Zwar gerissen, aber kein Gelehrter oder Schlau, aber nicht schlau genug übersetzbar.

    Im frühen 19. Jahrhundert war es in Berlin üblich, die abgewandelte, eingedeutschte Form Ja Kuchen, nicht London zu verwenden, womit man Das ist ja Quatsch oder Ich bin anderer Meinung meinte. Aus cochem war Kuchen und aus lamdon war London geworden; später benutzte man nur noch die Kurzversion Kuchen. Diese wurde im Laufe der Zeit mit Puste kombiniert, um Ablehnung auszudrücken, wodurch der heute gebräuchliche Pustekuchen entstand, der sich als ein Kuchen aus „Puste“ (heißer Luft) verstehen ließ und so den ursprünglichen Sinn weitertrug.

    Nach einer anderen Theorie benutzte Goethe den Ausdruck, um seinen Widersacher Johann Friedrich Wilhelm Pustkuchen lächerlich zu machen. Des besseren Klanges wegen fügte er ein Fugen-e ein (Pustekuchen).

    Quelle: wikipedia.de

  • Evelin Dill

    Ja, mir ging es zum Anfang des Jahres durch Hüftarthritis und der Entzündung des Ischiasnerves auch so. Ich hätte dringend Bänke gebraucht bis ins Dorf. Habe mich dann zwischendurch auf der kleinen Mauer des Parks niedergelassen. Ging dann nicht mehr

    • oda

      Das war bestimmt schwierig. Vielleicht kannst du ja mal beim Bürgermeister ein Projekt anregen, damit Bänke im Dorf aufgestellt werden.

  • Dirk

    Ja zum Glück gibt es bei mir in den Herrenhäuser Gärten noch Bänke weil die brauche ich auch öfters um mal zwischendurch auszuruhen und zu verschnaufen. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.