Gedankencappuchino

Unzufriedenheit hat Kultur

1. Juli 2019

Ist euch mal aufgefallen, dass wir Menschen regelmäßig jammern, schimpfen, meckern, nölen, lästern und leiden?

„Es ist zu heiß“ – „Es ist zu kalt “ – „Es ist zu hell“ – „Es ist zu dunkel“ – „Ich habe zu wenig Geld“ – „Ich habe blöde Arbeitszeiten“ – „Keiner hört mir zu“ – „Wieso muss ich eigentlich immer reden“ – „Ich habe Hunger“

Boa, das nervt mich schon wenn ich es nur schreibe..(mecker, mecker)!

Ein versteckter Ruheplatz

Ich bemühe mich in den letzten Monaten einem positiveren Lebenskonzept zu folgen. Dabei stolpere ich regelmäßig über alte Gewohnheiten, dem Wunsch verstanden zu werden, negativ eingestellte Lebenskonzepte, dem Wunsch nach Sicherheit.

Ich jammere und meckere genauso viel wie andere. Das sei hier schon mal festgestellt. Ich bemühe mich das zu ändern. Weil sich das positive Konzept viel besser anfühlt. Ich entspanne mehr, bin fröhlicher und habe wieder mehr Kraft. Aber das ist MEIN Weg. Ein steiniger Weg. Ein Weg bei dem ich gefühlt immer wieder am Anfang lande. Aber ich gehe ihn trotzdem.

Wer jetzt auf die ultimative Lösung zum Glücklichsein hofft, ist hier allerdings völlig falsch. Ich kann nur sagen, dass ICH mehr auf Dinge achte die ich schön finde. Dass ich meine Zeit mehr den Menschen schenke, die Lust haben mit mir zusammen glücklich zu sein. Dass ich in schönen Momenten anhalte und genieße und bei negativen Momenten anfange bewusst zu atmen. Ich fange an negative Gefühle und Gedanken zu hinterfragen und ihnen nicht mehr so viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken WILL.

Die Wege sind grundsätzlich nur am Anfang klar zu sehen.

Das führt nicht dazu, dass ich immer lächelnd und abgehoben durch mein Leben schwebe. Es fühlt dazu, dass ich mehr lache, mehr und tiefer atme, mich freier bewege. Jedes Mal wenn ich so etwas erreiche, dann fühle ich mich richtig gut. Natürlich passieren trotzdem in meinem Leben schlimme und traurige Dinge – aber ich werde es schaffen sie in den Griff zu bekommen, durchzustehen, sie zu ertragen. Weil es die anderen Momente einfach ab jetzt viel öfter geben wird als früher.

Also schenkt euch ein Lachen, einem zufriedenen Moment. Verschiebt den Kampf um nur drei Minuten und atmet einmal tief durch. Schaut euch schöne Bilder an und genießt einfach genau den Moment.

  1. Versuchen einen Schritt nach links oder rechts zu machen, 😉. Heute nur leider schwer da du nicht da warst um mich zu erinnern 😘😘

    1. Stimmt, einfach mal bewusst aussteigen ist ein tolles Mittel. Du steigst auch ohne mich schon sehr oft aus. Immerhin erkennst du schon die Momente, wo sich ein Ausstieg gelohnt hätte. Damit bist du schon sehr weit. LG Oda

  2. Du hast vollkommen Recht. Was mir noch dazu auffällt ist, dass das allgemeine Gesprächsniveau sinkt, beim Meckern, Nöhlen und ähnliches.

    1. Wie gehst du denn für dich damit um? Was tust du wenn dir auffällt, dass du dich in so einer Negativschleife befindest? LG Oda

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

+ 71 = 79