Gedankencappuchino

Durch eine Tür gehen

Immer wieder stehen wir vor Entscheidungen, die unser Leben eventuell auf einen völlig anderen Weg bringen. Zum Beispiel eine Partnerschaft beginnen oder beenden, einen Job aufgeben, die Ernährung vollkommen umstellen.

Wir durchreiten eine Tür und treten in ein neues Leben. So wird es oft dargestellt. So fühlt es sich oft an.

Das fällt sehr schwer und macht viel Angst. Wir wissen ja nie ob die Entscheidung „richtig“ für uns ist und somit stellen wir uns selber auf den Prüfstand. Wir versuchen alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, alle Probleme in Voraus zu lösen. Oder wir beschließen alles in unserem Leben so zu lassen, wie es gerade ist. Da wissen wir ja schließlich genau, was wir haben.

Unter all dem Druck, den wir uns wegen solcher Entscheidungen machen vergessen wir manchmal, dass eine Tür keine Einbahnstraße ist. Selbst wenn sie sich nur in eine Richtung öffnet, warten dahinter grundsätzlich weitere Türen, die wir nehmen können. Wir werden immer einen Ausweg haben.

Wenn alles anders ist, als wir uns erhofft haben, wenn wir die Dinge falsch eingeschätzt haben, wenn die letzte Tür für dich nicht die richtige war, dann ist immer eine neue erreichbar.

Manchmal müssen wir sie suchen. Ab und an hilft es, den Blickwinkel ändern, um sie zu sehen. Vielleicht müssen wir kleiner werden, um sie zu öffnen. Manche sind erstmal weit weg und wir müssen uns anstrengen sie zu erreichen. Zeitweise brauchen wir eine helfende Hand, um hindurchzugehen. Aber wenn wir es wollen wird immer eine Tür da sein.

Also müssen wir der Angst und dem selbstgemachten Druck nicht zu sehr nachgeben. Wir dürfen der Neugier den Vortritt lassen und bewußt Türen öffnen. Das ist immer alleine unsere Entscheidung.

Sei dein eigener Schlüssel oder dein Dietrich und schreite durch jede Tür, die dir interessant erscheint.

Liebe Grüße Deine Oda

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.