Gedankencappuchino

Was kann ich tun?

Da sitzen wir nun. Ein Virus zwingt uns dazu unser Leben urplötzlich anders zu leben. Wie unverschämt von ihm! (Das meine ich tatsächlich ernst, auch wenn ich es nicht ändern kann, ich finde diesen Virus SCHEISSE).

Das ändert aber nichts daran, dass ich du und wir mit dieser Veränderung leben müssen. UND es gibt einiges, was wir tun können. Damit wir und andere sich gut fühlen, weniger Angst haben und daran denken, dass sie uns wichtig sind.

Es gibt nach wie vor so viele Dinge, die gut sind in unserem Leben. Also Augen auf und los geht es:

Wenn ich ehrlich bin hat mich mein Glücksglas auf die Idee zu diesem Artikel gebracht. Ich weiß nicht wer sich das hat einfallen lassen, aber ich liebe diese Idee. Ein Glas mit kleinen Zetteln und Dingen, die mich glücklich machen/gemacht haben. (Ich habe es sehr lange vernachlässigt und keine neuen Dinge hineingetan. Aber es hat mir gerade riesig dabei geholfen mich gut zu fühlen, Dankbarkeit zu empfingen und innerlich zu entspannen. Da stehen so viele Dinge und meine Erinnerungen gehen sofort auf eine positive Reise.

Du hast noch keins? Dann leg los. Egal ob Glas oder Schachtel, Salatschüssel oder Tasche. Zettel und Stift hast du mit Sicherheit. Mach dir dein Glücksglas, schreib auf was dich glücklich gemacht hat, was/wer dir Freude gebracht hat. Such Erinnerungsstücke zusammen. (Und pflege es immer mal wieder).

Was haben wir denn gerade zur Verfügung? Das Internet. Also ran an die Tasten und nimm dir die Zeit den Menschen die du liebst eine Nachricht zu schreiben. Auch wenn es heute aus Angst und Unsicherheit entsteht und wir das ständig machen sollten…..schreibe was das Zeig hält. Du kannst damit anderen die Chance geben sich geliebt/gemocht/wichtig zu fühlen.

Über Skype oder andere entsprechende Programme könnt ihr Videochats starten und zusammen sein. Ihr könnt auf diese Art Spiele spielen, Gespräche führen, Witze erzählen…..

Dieses seltsame Gerät..ähm Telefon. Benutzt es und nehmt euch Zeit für ausführliche Gespräche. Ohne Ablenkung, ohne das HANDY dabei in die Hand zu nehmen. Seid bei den Personen – direkt und aufmerksam. Schenkt eure Zeit.

Du bist am arbeiten? Dann beginn JETZT damit langsamer zu arbeiten und regelmäßig kleine Pausen zu machen. Wenn du JETZT nicht auf DICH und deine Gesundheit achten darfst – wann denn dann? Atemübungen, kleine Meditationen. Wasser trinken (und Kaffee). Richtig sitzen, lüften. Achte auf dich und wenn jemand das albern findet, erinnere dich daran, wie wichtig DU bist.

Mach mal eine Liste von den Dingen, für die du NIE Zeit hast. Ist jetzt vielleicht der Zeitpunkt da über diese Dinge nachzudenken und sie auch zu tun (solange das in diesen Zeiten möglich ist. (Lesen geht, singen geht, lachen geht, schreiben geht, tanzen geht, joggen geht – auf der Stelle, malen geht, reden geht, Katze/Hund streicheln geht, basteln geht, Fenster putzen geht, Staub wischen geht…..).

Wenn du krank bist (egal wo und mit was) – hebe deinen Kopf bitte und dreh dich zum nächsten Fenster. Sauge die Sonne in dich rein ganz tief und ganz ruhig. Und dann wende dich den vorherigen Punkt zu. Frage nicht danach was nicht geht, sondern mach das WAS GEHT. (Lächeln geht, brummen geht, Zunge zeigen geht). Ich weiß, das macht dich nicht gesund, aber es hilft dich besser zu fühlen.

Du hast das Gefühl alles wird langsamer und stiller? Keine Angst – das sind die Dinge die hinter vielen anderem Kram versteckt waren. Das bist du, der/die hinter anderen Dingen versteckt war. Es lohnt sich alles anzuschauen.

Ich wünsche euch allen von Herzen Gesundheit und Kraft.

Liebe Grüße Deine Oda

2 Kommentare

  • »Searge«

    Schöne Gedanken. Kann ich nur zustimmen. Die Zeit langsamer ablaufen lassen und viel mehr genießen, auch wenn es jetzt vielleicht noch schwerer fällt.

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