Gedankencappuchino

Vergessene Momente

Je älter ich werde, um so schlechter wird mein Gedächtnis. Das kennen sicher einige von euch. Anderen liegt dieses Thema vielleicht noch fern, was ich gut verstehen kann – aber lest trotzdem weiter.

Wenn wir an den Punkt kommen, wo wir merken, dass wir vieles vergessen haben, dann ärgern wir uns, dass wir besondere Momente nicht festgehalten haben. Dann sind sie aber weg.

Erinnerungen festzuhalten macht also Sinn. Natürlich eher die schönen, denn glückliche Stunden sind wertvoller als wir manchmal bedenken. Aber auch die traurigen Momente können uns viel geben. Sie sind ja auch ein Teil von uns.

Fotos, Tagebucheinträge, Videofilme, Zeichnungen, Briefe (auch von dir an dich selbst geschrieben), Zeitungsausschnitte, ein Souvenier Es gibt einige Möglichkeiten Erinnerungen festzuhalten.

Ich bin der Meinung, dass die schönen Erinnerungen uns eine Sache ganz besonders klar machen. „Es gab viele Zeiten in meinem Leben, in denen ich glücklich war.“

Wir vergessen viel zu oft was Glück wirklich bedeutet. Wir jagen perfekten Vorstellungen hinterher, anstatt auf die offensichtlichen zu schauen. Leben lieber groß, statt klein.

Wenn uns dann aber eine alte Kette, ein Foto oder ein Lied an schöne Zeiten erinnert…dann wird uns wieder bewußt, dass wir ALLE irgendwann/irgendwo, irgendwie…glücklich waren.

In diesem Sinne…“Ich habe das Glück gekannt!“

Liebe Grüße Deine Oda

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