Gedankencappuchino

Ich bin (NICHT) motiviert.

Manchmal kriege ich absolut gar nichts auf die Reihe. Es ist genügend Zeit da, der Plan steht, alle Materialien sind vorhanden und ich sitze rum, schau auf mein Handy, sehe mir noch kurz eine Folge meiner Lieblingsserie an, muss unbedingt die Zeitschrift noch zu Ende lesen.

Abends habe ich dann gefühlt nichts auf die Reihe bekommen und der Frust steigt. Die Unzufriedenheit schreit mir laut ins Ohr und mein Gewissen sagt: „Morgen mache ich das!“

Wie zum Henker macht ihr alle das eigentlich? Tausend Dinge erledigen, sich mit Freunden treffen, Sport treiben? Habt ihr eine Zeitmaschine?

Natürlich habt ihr das nicht, vermutlich haben manche von euch einfach mehr Disziplin als ich. Vielleicht denken auch manche von euch, dass ich irre viel mache und schaffe. Hm ähm…Moment…das stimmt ja auch…im Grunde….. aber….

Nichts ABER….Es ist für uns alle nicht so einfach sich aufzuraffen und loszulegen. Besonders bei Sachen, die uns Spaß machen und uns gut tun, brauchen wir oft andere, die uns mitziehen. Ich habe in den letzten Tagen aber ein paar kleine Tricks gefunden, wie ich mich selber ins Hinterteil trete.

  1. Ich stehe auf und gehe drei Schritte. Damit habe ich das Schlimmste geschafft. Ich bin nicht mehr auf dem Sofa. Es fühlt sich wirklich albern an, wenn ich mich wieder hinsetzte.
  2. Kaffee gibt es erst wenn ich fertig bist. (Das klappt zumindest bei mir super. Ich arbeite viel schneller wenn ich erst nach der Arbeit Kaffee trinken darf.
  3. Ich setze mir kurze Zeiten. (Ich schreibe eine halbe Stunde, dann schlafe icheine ne Stunde, dann schreibe ich wieder einene halbe Stunde). Klappt super, einfach weil ich keine lange Zeit vor mir habe. Eine halbe Stunde geht schnell rum.
  4. Klebezettel oder die umgedrehte ToDo Liste. Ich mache Klebezettel mit den Dingen drauf, die ich machen will. Wenn ich etwas fertig habe, klebe ich die Zettel an eine Tür oder auf den Boden und mache ein Foto. Dann verschicke ich es über alle Medien, die ich habe und nerv andere damit wie produktiv und motiviert ich bin. (Zettel immer wieder verwenden, das hilft der Umwelt)(Die Idee ist neu mal sehen ob es was bringt)
  5. Ich mache Musik an. Bei Musik kann keiner lange still sitzen und schon habe ich Lust mich zu bewegen. (Ich habe schon ewig keine Musik mehr gehört, das ist ja mega….).

Wir alle dürfen mal faul sein und keine Lust haben. Aber Motivation können wir uns nur selber schenken. Diese Verantwortung sollten wir bei uns behalten. Ich bin mir sicher, dass ihr alle genügend Motivation habt.

Liebe Grüße Deine Oda

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